Ciao, bella Roma!
Rom ist immer eine Reise wert. Sie wollen ein ursprüngliches Rom erleben und Orte besuchen, an denen Sie nur Einheimische treffen? besser REISEN verrät Ihnen tolle Läden und ein nettes Lokal. Lauter Geheimtipps – psst, nicht weitersagen…
Starten Sie am besten am Campo de’ Fiori – denn auf dem quirligen Platz ist immer was los. Vormittags herrscht buntes Markttreiben, mittags essen Geschäftsleute und Touristen in den Trattorien, bei Sonnenuntergang trifft sich Alt und Jung zum Aperitif, am Abend verwandelt sich der Campo in eine riesige Freiluftarena für Nachtschwärmer. Die kleinen Läden in den Seitenstraßen rund um den Markt laden zu einer Shoppingtour ein. Die Via dei Baullari hält für Leute auf der Suche nach ausgefallener Mode gleich zwei Überraschungen bereit. Bei Loco gibt’s Schuhe mit persönlicher Note in Form ungewöhnlicher Materialien, Schnitte und Absätze. Ein paar Häuser weiter lockt die geschmackvolle Vitrine von Baullà mit originellen Einzelstücken wie Röcken aus vietnamesischen Seidenstoffen oder weichen Samtpantoffeln aus dem Friaul. Sehr begehrt sind die exquisiten Ledertaschen. Stilistin Teresa schneidert auf Wunsch binnen weniger Tage auch nach Maß.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Campo, neben dem Cinema Farnese beginnt die preiswerte Einkaufsstrasse Via dei Giubbonari. Posto Italiano besticht mit einer kleinen aber feinen Auswahl an italienischem Schuhwerk. Am Ende der Gasse fällt in der Schuhboutique Alberto bei der Fülle an schicken Modellen die Wahl schwer. Auffallend bunt und phantasievoll präsentieren sich die Seidenkreationen von Angelo di Nepi: Blütenbestickte Blusen, Röcke und Hosen, die alle mit einer roten Pfefferschote, Firmensymbol und Qualitätssiegel für „Made in Italy“, versehen sind. David Mayer entwirft sehr ansprechende, klassisch-moderne Herrenkollektionen für Junge und Junggebliebene. Auf dem Weg von einer Umkleidekabine zur nächsten lohnt eine kulinarische Pause bei Roscioli. Küchenchef Paolo serviert zum Gläschen Wein feine Käse und Prosciutto als Gaumenkitzel.
Buon appetito!
Stadtbummel macht hungrig. Deshalb empfiehlt sich ein Stopp in der Obikà Mozzarella Bar. Warum sollte man Mozzarella nur auf der Pizza oder zu Tomaten und Basilikum genießen? Dies fragten sich der Neapolitaner Silvio Ursini und der Römer Andrea Corsetti, bevor sie beschlossen, der Spezialität ihrer Heimat mehr Platz einzuräumen. Sie nützten die Marktlücke und eröffneten gemeinsam die erste Mozzarella Bar Europas. Obikà ist kein exotischer Name, sondern kommt aus dem neapolitanischen Dialekt – es bedeutet so viel wie „Da ist es“. Gemeint ist die weiße, kugelrunde Köstlichkeit aus Süditalien, die im Lokal den Ton angibt. Der Käse wird aus Büffelmilch hergestellt – die Produktion von Büffel- Mozzarella ist im Vergleich zu Kuhmilch aufwändiger und kostspieliger.
Die beiden Japan-Fans ließen sich von Sushi-Bars inspirieren und übertrugen das Konzept auf italienische Leckerbissen. In der offenen Schauküche wird nur das Beste aus bekannten italienischen Regionen nach Slow- Food- Philosophie zubereitet: Als Einsteigermenü wird ein Teller mit drei verschiedenen Mozzarella-Sorten empfohlen! Mit Ausnahme von ein paar verregneten Tagen speist man das ganze Jahr über gemütlich auf der Terrasse im Freien. Es lohnt sich, am Abend entweder sehr früh zu kommen oder zu reservieren.
www.obika.it
Besser Reisen Info:
Anreise mit ÖBB:
Tägliche Nachtverbindung von Wien Meidling nach Roma Termini.Wien Meidling: 19:29 Uhr
Rom Termini: 09:15 Uhr
Flüge:
Fly Niki,Frühbucher ab 65,-- Euro
AUA ab 79,-- Euro
Angebote:
Ruefa: Rom ab 249,-- Euro- Linienflüge mit Air Berlin/Niki ab/bis Wien
- 2 Nächte, DZ, 3-Sterne-Hotel, zentrale Lage mit Frühstück



