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Cashflow

Bargeld, Bankomatkarte, Kreditkarte und Reisescheck sind die vier Komponenten, die Reisenden im Ausland die Portokassa flüssig halten.

schlange_1In Urlaubsorten, an touristischen Attraktionen, in Flughäfen und auf Bahnhöfen wird viel geklaut. Tragen Sie dort in bar so wenig wie möglich herum, aber trotzdem genug, um nicht plötzlich ohne Geld dazustehen. Wenn Sie nicht bloß 14 Tage in einem einzigen Hotel bleiben, sondern sich im Urlaubsland bewegen, lässt es sich freilich nicht vermeiden, die gesamte Urlaubskasse immer wieder mitzuschleppen. Keinesfalls sollten Sie in so einem Fall ausschließlich auf Bargeld setzen – abgesehen davon, dass der Einsatz von Bankomat- und Kreditkarte, gewusst wie, oft sogar günstiger ist.

Praktischerweise kann man sich heutzutage an allen touristisch relevanten Destinationen mit Geld aus dem Automaten eindecken. ATMs, wie man die Geldausgabeautomaten weltweit nennt, stehen quasi an allen internationalen Flughäfen. Zudem ist das Netz in vielen Ländern ähnlich dicht wie in Österreich. Sie müssen Ausschau halten nach ATMs mit dem Maestro-Logo. Nur an diesen funktioniert die heimische Bankomatkarte. Im Euroraum liegt es im Ermessen der Geldinstitute, ob ausländischen Karteninhabern ein Entgelt vorgeschrieben wird oder nicht. Genauere Auskunft gibt Ihnen Ihre Hausbank. Im Nicht-Euroraum werden Spesen in der Höhe von 1,82 Euro fix plus 0,75 % des Behebungsbetrages berechnet. Wechseln Sie stattdessen Bares bereits in Österreich, ist das meist teurer!

Zücken Sie unterwegs so oft es geht die Kreditkarte. Sie können in fast allen Hotels, in den meisten Restaurants ab Mittelklasse, in vielen Souvenirläden sowie an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten weltweit mit der Kreditkarte zahlen, was Ihren Bargeldbedarf deutlich reduziert. Sie brauchen auch nicht vorauszuplanen, wieviel Geld Sie für derartige Ausgaben brauchen werden. Im Euroraum fallen für die gängigsten Karten Mastercard und Visa keinerlei Spesen an. Außerhalb davon beträgt die Manipulationsgebühr ein Prozent. Dafür kommen die Devisenkurse zur Anwendung, die günstiger sind als die bei Bargeldtransaktionen üblichen Valutenkurse.

cashflow_2Umgekehrt ist die Bargeldbehebung mit der Kreditkarte an Geldautomaten oder direkt in der Bank ziemlich teuer. Das empfehlen wir nur, wenn Ihnen sonst nichts übrig bleibt. Sie zahlen nämlich dafür eine Provision von drei Prozent mit einer Mindestgebühr von 3,63 Euro. Im Nicht-Euroraum kommt dann noch eine Manipulationsgebühr von 1 % dazu. Reiseschecks haben nach wie vor ihren Platz in den Reisekassen, obwohl sie eigentlich eine aussterbende Spezies sind. Erstens können sie als Notgroschen dienen, falls Ihnen das Geldbörsel gestohlen wird und zweitens werden Sie selbst jenseits von Timbuktu noch an Geld rankommen, wo Sie sich längst in der ATM-freien Zone befinden. Drittens sind sie gerade in den USA ein gängiges Zahlungsmittel und ersetzen damit großteils Bargeld. Allerdings ist das System ein wenig umständlich, zudem sind die Spesen unübersichtlich. Detaillierte Auskünfte über Ihr Urlaubsland erhalten Sie bei der Bank, die die Traveller Schecks ausstellt und gegebenenfalls wieder zurücknimmt.

 

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